Gebärmutterkrebs

Gebärmutterkrebs

Gebärmutterkrebs (Uterus-, Korpus oder Endometriumkarzinom) ist ein bösartiger Tumor der Gebärmutterschleimhautkörpers. Er ist die vierthäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Bösartige Veränderungen der Gebärmutterwand (Uterussarkome) sind eine viel seltenere Erkrankung.

Bis zu den Wechseljahren (Menopause) erneuert sich die Gebärmutterschleimhaut regelmäßig. Jeden Monat werden die oberen Schichten abgestoßen und mit der Regelblutung ausgestoßen. Aus Schleimhautvermehrungen (Hyperplasie) können sich einzelne Zellen durch genetische Veränderung (Mutation) in Krebszellen verwandeln – es entsteht ein Endometriumkarzinom. Gebärmutterhöhlenkrebs darf jedoch nicht mit Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) verwechselt werden.

Typisches Frühsymptom der Erkrankungen ist das Wiederauftreten einer Blutung nach den Wechseljahren (Postmenopausenblutung) oder ungewöhnliche vaginale Blutungen. Diese Blutungsstörungen sollten unbedingt weiter abgeklärt werden. Die Diagnose erfolgt durch eine Ultraschalluntersuchung der Scheide, eine Tastuntersuchung und eine Gewebeentnahme mittels Ausschabung.

Die wichtigste Therapiemaßnahme bei Gebärmutterkrebs ist eine Operation. Je nach Aggressivität und Stadium der Krebserkrankung können noch weitere Behandlungen ergänzt werden, etwa eine Strahlen- oder Chemotherapie. Eine weitere Möglichkeit der Behandlung von Gebärmutterkrebs ist in bestimmten Fällen eine Hormontherapie.

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